Eid und Auftrag unserer Soldaten

"Ich schwöre der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen (... so wahr mir Gott helfe)."

Diesen Eid leisten alle Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit der Bundeswehr gemäß § 9 des Soldatengesetzes.

Grundsätzlicher Auftrag des Soldaten aber ist es, einen potenziellen Gegner mit der Waffe davon abzuhalten, Gewalt anzuwenden oder von der Waffe Gebrauch zu machen, wenn es die Pflicht zum treuen Dienen und die Verteidigung von Recht und Freiheit des deutschen Volkes zu verteidigen, von ihnen verlangt.

Heute stehen deutsche Soldaten in Afghanistan im Krieg, doch weder die Bundesregierung, noch unsere Gesellschaft wollen diese Tatsache wirklich zur Kenntnis nehmen. Deshalb spricht man lieber von einem "robusten Mandat" und vermeidet Begriffe wie "gefallen" oder "verwundet", wenn Soldaten im Einsatz zu Schaden kommen, sondern spricht von gestorbenen oder verletzten Soldaten. Das hilft dabei, die Augen vor der Realität zu verschließen.

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan

Warum hat die Bundesregierung mit vorheriger Zustimmung des Bundestages deutsche Soldaten nach Afghanistan geschickt? Es ist Zeit, sich an die Gründe einmal zu erinnern:

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatte die NATO den Bündnisfall gemäß Artikel 5 des NATO Vertrages festgestellt, weil die US-Regierung diese Anschläge als einen Angriff von außen auf die USA definiert hatte. Der Bündnisfall nach Artikel 5 besagt, dass ein Angriff auf einen Mitgliedstaat der NATO als ein Angriff auf das ganze Bündnis verstanden wird. Jedes Mitgliedsland hatte danach zu beschließen, in welchem Maße es sich in diesem Bündnisfall engagieren wollte und war in seiner Entscheidung völlig frei. Die Spanne des jeweiligen Engagements reichte von einer Solidaritätsbekundung bis zu einem militärischen Einsatz an der Seite der USA.

In Washington wurden die Taliban als die Drahtzieher und Afghanistan als das Rückzugsland für die Terroristen des 11. September definiert, und deswegen wurde der Krieg in Afghanistan unter der Bezeichnung "Operation Enduring Freedom" begonnen. Bis zum heutigen Tag wurde jedoch kein Terrorist mit afghanischer Staatsbürgerschaft gefasst. Es stand aus amerikanischer Sicht lediglich fest, dass es sich bei Afghanistan um ein Land handelt, in dem sich Ausbildungslager potenzieller Terroristen befanden und dass Osama bin Laden sich dort aufgehalten hatte. Eindeutig bewiesen wurde das bis heute nicht. Bewiesen wurde allerdings, dass von den 19 mutmaßlichen Attentätern des 11. September 15 aus Saudi Arabien stammten. Auch von den sechs Gefangenen, die, im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 jetzt in Guantanamo vor ein amerikanisches Kriegsgericht gestellt werden sollen, stammt keiner aus Afghanistan.

Die rot grüne Bundesregierung hatte, mit der Zustimmung des deutschen Bundestages, beschlossen, Soldaten nach Afghanistan zu schicken und zwar bis zu einer Obergrenze von 3500 Mann. Die deutschen Streitkräfte wurden unter dem Oberkommando der NATO Teil der "International Security Assistance Force" (ISAF). Für die amerikanische "Operation Enduring Freedom" (OEF) zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus wurden lediglich zunächst 300 (heute nur noch 100) Mann abgestellt.

Der deutschen Bevölkerung wurde das Engagement der Bundeswehr in Afghanistan als ein Unterstützungsauftrag im Rahmen von "Nation Building" präsentiert. Dass man durch dieses starke Engagement in Afghanistan - fast wie nebenbei - auch ein Argument in der Hand haben wollte, um die Entsendung deutscher Soldaten in den Irak zu vermeiden, wurde nicht publiziert.

Im Laufe der Jahre verwischten sich die Grenzen zwischen der "Operation Enduring Freedom" und dem Auftrag von ISAF immer mehr, und heute sind sie de facto nicht mehr vorhanden. Deutschland ist mittlerweile nicht nur mit mehr als 4000 Soldaten in Afghanistan präsent, sondern stellt darüber hinaus "Tornado-Aufklärungsflugzeuge" , Hubschrauber und Transportflugzeuge und hat bis heute den Tod von 33 Soldaten zu beklagen. (Stand 23.07.2009)

Die Taliban kann man nicht besiegen oder "ausrotten". Sie werden von Generation zu Generation weiter den Guerillakrieg führen und im Hintergrund aktiv bleiben.

Bestes Beispiel war die Sowjetunion. Auf sowjetischer Seite starben in den knapp zehn Jahren der Intervention etwa 15.000 Soldaten. Weitere Zehntausende wurden verwundet beziehungsweise gesundheitlich und psychisch für ihr Leben gezeichnet.

Der Stellenwert des deutschen Engagements im Bündnis

Trotzdem steht die Bundesregierung weiterhin unter Druck, ihr Engagement in Afghanistan zu intensivieren, obwohl andere NATO-Partner sich an den Operationen in Afghanistan gar nicht beteiligen. Woran liegt das?

Ein Grund besteht darin, dass man in Bezug auf den Bundeswehreinsatz nie "Klartext" geredet und das Wort "Krieg" immer vermieden hat. Stattdessen wurde immer wieder betont, dass unsere Soldaten im "weniger gefährlichen Norden" Afghanistans im Einsatz ständen. Dadurch ist bei unseren Verbündeten der Eindruck entstanden, unsere Soldaten bauten Schulen, während die Truppen anderer Bündnispartner Soldaten im Kampf verlören.

Forderungen an die Bundesregierung

Die Bundesregierung muss Farbe bekennen und den Einsatz in Afghanistan als Krieg bezeichnen und zwar in den politischen Gremien, gegenüber der Gesellschaft und vor allem auch in den Medien. Sollte sich die Bundesregierung zu diesen Schritten nicht in der Lage sehen, ist der deutsche Einsatz in Afghanistan zu beenden, weil unter den jetzigen Voraussetzungen bezweifelt werden muss, ob der Einsatz von unseren Soldaten geleistete Eid ein solcher Einsatz von ihnen überhaupt gefordert werden kann.

Persönliche Meinung: Raus aus Afghanistan !!!!!!!!!!!!

Der Eid unserer Soldaten bezieht sich nur auf die Verteidigung.

Das war auch von den Alliierten nach dem 2. Weltkrieg so bestimmt worden

und hat sich auch nicht geändert. Wir sind keine Kriegsarmee und sollten es auch

nie mehr werden! Wir haben einen Verteidigungsminister und keinen Kriegsminister!

Wir sind von Afghanistan nicht angegriffen worden. Das ist Fakt!

Ehemaliger "Kriegsminister" Peter Struck: "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt". So ein Unsinn !!!

Peter Struck findet es sogar persönlich als ehrverletzend, wenn Ihn vorgeworfen wird "deutsche Soldaten in den Tod zu schicken".

Lieber Herr Struck fragen Sie doch einmal die Angehörigen und Verbliebenen?

oder die GRÜNEN: Was ist aus Euren Ostermärschen geworden??? Nur ein Märchen !!!

und ein weiterer "Kriegsminister", F.J. Jung: "Wer uns angreift, wird bekämpft". Wer ist denn wo? Wir sind doch in Afghanistan!

Deutsche Soldaten werden in den "Krieg" geschickt. Dann ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Tötungsdelikt. Total irre!

Kritik von NATO-Partnern an Deutschland wegen Luftangriff auf Taliban. Wer ist den nun Freund oder Feind?

Zweidrittel der deutschen Bevölkerung fordert einen Abzug aus Afghanistan. Diese Umfragen werden ignoriert!

Es wird die Zeit kommen, dann werden unsere Soldaten aus Afghanistan abziehen.

Dann wird ein Rückblick erfolgen und ein neues Kapitel

von dunkler Vergangenheit wird sich auf tun. Alle werden wieder sagen - nie mehr wieder -

StUffz. d. R. Joachim Stepnik, 57 Jahre

Parteilos - wäre ich heute 20 Jahre, wäre ich Wehrdienstverweigerer! ...oder besser gesagt "Kriegsdienstverweigerer"

07. September 2009

Der Wahnsinn geht weiter!

30. Januar 2010

Wer glaube, Afghanistan könne allein mit militärischen Strategien gesichert werden, irre sich gewaltig.

Die U.S.A schicken jetzt zwar fünftausend Soldaten in den deutschen Sektor, damit Deutschland Friedensmacht bleibt.

Tatsächlich glaubten auch Amerikaner und Briten nie, Afghanistan lasse sich allein mit militärischen Mitteln befrieden.

Afghanistans Präsident Karzai selbst nannte einen Zeitrahmen von 15 Jahren für die Präsenz ausländischer Truppen.

Der Westen verfolgte in Afghanistan immer schon ein Doppelkonzept, wenn auch, nach den Gegebenheiten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Amerikaner warteten, das zeigen ihre im vergangenen Jahr geänderten Einsatzrichtlinien, allerdings nicht erst auf eine weitere Afghanistan-Konferenz, um Konsequenzen aus ihren Fehlern zu ziehen.

Und was wünscht unser neuer „Kriegsminister“ Karl-Theodor zu Guttenberg, Aufstockung um 850 auf 5350 Soldaten.

Der Wahnsinn geht weiter!

02. April 2010

Drei deutsche Bundeswehr-Soldaten bei Kunduz getötet, acht Soldaten schwer verletzt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verurteilte den Angriff scharf, nannte ihn „verabscheuungswürdig und hinterhältig“. Mein Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden vor allem den Angehörigen der ums Leben gekommenen und verwundeten Soldaten.“

Ach wie bewegend, dieses heuchlerische Mitgefühl. Hallo aufwachen, wir sind im Krieg! Das hilft den Soldaten und Angehörigen nicht weiter. Ziehen Sie die Soldaten ab, dann brauchen Sie nichts mehr zu "verurteilen"!

"Kriegsminister" Guttenberg: „Mit großer Betroffenheit habe ich heute von den Gefallenen und Verwundeten in Afghanistan erfahren müssen. Ich bin in Gedanken und Gebeten bei den Soldaten und ihren Familien. Angesichts von Gefechten dieses Ausmaßes wird deutlich, wie gefährlich der gleichwohl notwendige Einsatz in einem von kriegsähnlichen Zuständen erschütterten Afghanistan ist.“

Genau so bewegend. Wie lauten die Gebete? Eine Tatsache wird genannt: Gefallene, kriegsähnlicher Zustand. Aber was bedeutet notwendiger Einsatz. Für was?

In Afghanistan werden junge Menschen zur eigenen politischen Eitelkeit "geopfert". Stand: 39 Gefallene!

Können Sie, Frau Bundeskanzlerin A. Merkel und "Kriegsminister" zu Guttenberg, noch ruhig schlafen?

Der Wahnsinn geht weiter!

13. April 2010

Der Einsatz der Bundeswehr als „nichtinternationalen bewaffneten Konflikt“ zu bezeichnen ist Augenwischerei. Auf diesen Begriff hatte sich die Bundesregierung zuvor verständigt. Die Formulierung wurde allgemein als nachträgliche Anpassung der schwarz-gelben Bundesregierung an die tatsächliche Lage am Hindukusch aufgenommen. Dass der Begriff „bewaffneter Konflikt“ zuvor über Jahre umgangen worden war, hing mit dem Entstehungszusammenhang des Mandates nach dem 11. September 2001 zusammen. Die damalige Bundesregierung Schröder/Fischer musste auf die Bundestagsfraktion der Grünen Rücksicht nehmen.

Ob im Jahr 2001 oder 2010 kein Politiker will sein „Gesicht“ verlieren. Nur die deutschen Soldaten verlieren ihr Leben!

Unabhängig welche Wortspielereien oder sonstige Beschreibungen aus dem Hut gezaubert werden, deutsche Soldaten sind im Kriegseinsatz!

Der Wahnsinn geht weiter!

15. April 2010

Vier gefallene Soldaten, fünf Schwerverletzte. Nun sind es schon 43 gefallene junge Männer.

Frau Merkel, Herr Westerwelle, Herr zu Guttenberg, Ihr kommt aus Euren Mitleidskundgebungen nicht mehr raus! Und Euer Gewissen?

RAUS AUS AFGHANISTAN, dann könnt Ihr Euch Eure Sprüche sparen!

Aus militärischer Sicht werden die Begriffe Partisan und Guerillero oft synonym verwendet.

Die Gefahr für die Bundeswehr-Kräfte durch Partisanen ist nur schwer greifbar. Ein Vorteil der Partisanen sind die genaue Ortskenntnisse und die Möglichkeit in der Bevölkerung unterzutauchen.

Guerillero sind Kampfeinheiten, die nicht als Soldaten erkennbar sind. Zur Guerillataktik gehören "nadelstichartige" militärische Operationen, die den Gegner nicht vernichten, sondern zermürben sollen. Mit diesem „Feind“ hat es die Bundeswehr zu tun. Das kann und wird Jahrzehnte dauern. Wir sind eine „Wehr“ und kein potenzieller Eindringling.

Der Wehrbeauftragte Herr Robbe fordert bessere Ausstattung und Ausbildung? Welche Ausstattung soll dabei helfen? Es gibt keine für den Überraschungsangriff! Absoluter Unsinn! Die Bevölkerung soll weiterhin für dumm gehalten werden!

Der Wahnsinn geht weiter!

30. April 2010

Vor 35 Jahren war der Vietnam-Krieg beendet worden. Ca. 58000 tausend gefallene US-Soldaten, dass vierfache an gesundheitlich und psychisch für ihr Leben gezeichnete Soldaten. Eine überlegene materielle und technische Armee hat den Krieg verloren und musste abziehen. Dieser Guerillakrieg konnte nicht gewonnen werden. Die Begebenheiten in einen offenen Krieg waren nicht gegeben.

Wie sieht es in Afghanistan aus? Hat man nichts gelernt? Zeigt die Geschichte in mehreren Epochen nicht immer wieder dasselbe Bild? Wie geht es weiter? Weitere Gefallene, weitere bewegende Mitgefühle und Betroffenheiten unserer Politiker?

Der Wahnsinn geht weiter!

09. Mai 2010

Neben Panzerhaubitzen sollen weitere 15 „Marder“-Schützenpanzer, Brückenlege- und Pionierpanzer nach Afghanistan verlegt werden, sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Die Bundeswehr rüste nicht generell auf, sondern reagiere „auf die jeweilige Notwendigkeit“.

Welche Notwendigkeit?

Weitere Verdummung der Bevölkerung! Es wird intensiv mobil gemacht!

Noch ein Wort in eigener Sache. Ich wurde mehrmals gefragt, ob ich links oder rechts stehe.

Meine klare Aussage: Ich bin parteiunabhängig, weder links noch rechts. Meine Ansichten sind gegen diesen verrückten, irrsinnigen Krieg!

Der Wahnsinn geht weiter!

15. Oktober 2010

Ein 26 jähriger Bundeswehr-Soldat hat sein Leben gelassen.

Unser jetziger „Kriegsminister“ zu Guttenberg: „Er wurde mit Grausamkeit, perfider, feiger Gewalt aus unserer Mitte gerissen“. Dieser Soldat hatte Hobbys, die unser „Kriegsminister" ansprach. Snowboard fahren, Mountainbike und sein Motorrad.

Diesen Hobbys könnte der Soldat noch nachgehen, wenn dieser Afghanistan-Wahnsinn aufhören würde. Welche Hobbys hat der nächste tote Soldat, Herr "Kriegsminister"?

Derzeit ist die Bundeswehr in Afghanistan mit bis zu 5350 Soldaten im Einsatz.

Nun sind insgesamt 44 Bundeswehrsoldaten am Hindukusch gefallen.

Der Wahnsinn geht weiter!

10. November 2010

Im Kampf gegen die radikal-islamischen Taliban kaufte sich die Bundeswehr in Afghanistan einen Esel. Das sei „taktisch notwendig”. Der Esel, namens „Hermann“, soll schwere Waffen und Munition der Soldaten tragen.

Wenn der Militäreinsatz der Bundeswehr nicht eine tödliche Tatsache wäre, könne man sich darüber amüsieren.

In Berlin gibt es viele Maultiere mit großen Mäulern, die den Einsatz in Afghanistan als „robustes Mandat“ sehen. Schickt diese Maultiere nach Afghanistan damit die sehen und erleben können, was tatsächlich Krieg bedeutet!

Dafür sind diese Herrschaften aber zu feige und bleiben lieber ein sicheres behütetes Schoßhündchen im Bundestag.

Der Wahnsinn geht weiter!

06. Dezember 2010

Wieder zwei verletzte deutsche Soldaten!

Wie sehen die Afghanen den Einsatz der Bundeswehr?

Dramatischer Imageverlust Deutschlands in Afghanistan.

Laut Umfrage stellen zwei Drittel der Bevölkerung den Deutschen ein negatives Zeugnis aus.

Mit insgesamt 54 Prozent unterstützt eine Mehrheit der Afghanen einen schnellen Abzug der deutschen Truppen.

Zur Erinnerung: Die Bundeswehr soll gemäß dem Grundgesetz und im Einklang mit dem Gewaltverbot der UN-Charta ausschließlich der Verteidigung dienen.

Deutsche Soldaten haben weder in Afghanistan, noch auf dem Balkan, noch am Horn von Afrika oder im Sudan etwas zu suchen.

Sind es tatsächlich wirtschaftliche Interessen? Das wäre pervers!!!!

Germany go home!

Der Wahnsinn geht weiter!

18. Dezember 2010

Meine klare Feststellung: Die von mir hier niedergeschriebene Kritik richtet sich nicht gegen die Soldatinnen und Soldaten, sondern ausschließlich gegen unsere Politiker.

Jetzt kam die „Show“ dazu. Unser „Kriegsminister“ mit seiner bezauberten Ehefrau.

Natürlich ist es lobenswert, dass sich Politiker vor Ort präsentieren, dass man sich an den schweren Einsatz erinnert und Trost vermittelt. Die Soldatinnen und Soldaten sind für jede Anerkennung dankbar, solange diese Anerkennung nicht zu eigenen politischen Zwecken oder zur Profilierungssucht von Medien wird.

Ich hoffe, dass diese „Show“ einmalig bleibt.

Der Kerner hat wieder die Quoten hochgeschraubt. Der Sender ist sehr zufrieden. Einfach ekelhaft.

Man sollte aber nicht weiter gehen. Bitte keine „Gute Zeiten-schlechte Zeiten“ oder ähnliches.

Die BILD-Zeitung hat nur positive Bemerkungen von Offizieren gedruckt.

Was sollen diese Offiziere denn sonst öffentlich sagen? Negatives? Tatsächliches? Dann ist die Karriere doch beendet. Ein Soldat hat zu gehorchen und keine negativen Meinungen zu äußern!

Meine eigenen Gespräche (in Deutschland) mit Soldaten verliefen negativ!

Bitte keine weiteren „Shows“ mehr! Politik muss Inhalt haben und keine Scheinwerfer!

Schon als Respekt vor den inzwischen 45 toten Soldaten, den vielen Verletzten und deren Angehörigen.

Der Wahnsinn geht weiter!

19. Dezember 2010

NEU & SENSATIONELL: Nach ca. 8 Jahren haben es unsere Politiker endlich begriffen, dass es sich um einen Krieg handelt und nicht um ein „robustes Mandat“.

Frau A. Merkel: „Wir haben hier nicht nur kriegsähnliche Zustände, sondern Sie sind in Kämpfe verwickelt, wie man sie im Krieg hat. Das ist für uns eine völlig neue Erfahrung. Wir haben das sonst von unseren Eltern gehört im Zweiten Weltkrieg.“

Für unsere Politiker ist Krieg tatsächlich eine neue Erfahrung? „ Krieg“ ist kein Schokoriegel, den man nebenbei vernascht, Frau Bundeskanzlerin!

Der Hindukusch ist zum neuen Ausflugsziel der Regierung geworden. Vielleicht sollte die Opposition auch mal aktiv werden. Wer ist der nächste, bitte schön! Bald sind ja Wahlen! Fotoshooting, Rampenlicht und Händeschütteln sind angesagt. The Show must go on.

Noch ein Wort zu dem General in Kunduz: Die Bundeswehr ist keine Feuerwehr die ein Brand löscht und bleibt bis das letzte Fünkchen beseitigt ist. Es gibt (leider) auf dieser Erde so viele Brandherde, die nicht gelöscht werden können. Wenn die Bundeswehr nach Ansicht dieses Generals überall aktiv würde, dann haben wir keine Bevölkerung mehr in Deutschland. Diese „General-Äußerung“ ist an Naivität kaum zu überbieten. Die Bundeswehr ist keine Weltpolizei!

Ich wünsche allen Soldatinnen und Soldaten eine fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr. Möge dieser Spuk bald vorbei sein und Ihr kommt gesund zurück! Das wünsche ich Euch von ganzen Herzen!

Der Wahnsinn geht weiter!

28. Dezember 2010

„Kriegsminister“ zu Guttenberg verleiht erste Gefechts-Medaille, Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit, dem Soldaten Ralf Rönckendorf.

Herr „Kriegsminister“ leider kann dieser Soldat die Medaille nicht sehen. Seine Ehefrau und seinen Sohn wird er auch nicht mehr sehen können.

Sein Augenlicht wurde geopfert für ein „sinnloses robustes Mandat“.

Bald wird der Abzug der NATO-Truppen erfolgen. Der 9 jährige Einsatz war sinnlos. Der Krieg ist verloren. Wie die U.S.A in Vietnam, wie die Sowjetunion in Afghanistan. Die Korruption wird sich in Afghanistan zur Blüte entfalten. Die Taliban werden zurückkommen. - "Kriegsminister gibt es nicht mehr und auch keine Düsenjäger" - hab ein Luftballon gefunden............Die Politik wird sich stilvoll verabschieden, versuchen ohne Gesichtsverlust dazu stehen.

Die "Kriegsminister" werden dann die Augen schließen. Nur der Soldat Ralf Rönckendorf hat sein Augenlicht für immer verloren!

Meine Gedanken sind bei ihm!

Der Wahnsinn geht weiter!

23. Januar 2011

In Kunduz hatte der FDP-Chef Westerwelle vor der am Monatsende anstehenden Mandatsverlängerung im Bundestag um breite Unterstützung für den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan geworben. Bei seinem Kunduz-Besuch als Minister dankte Westerwelle den Soldaten. Der Einsatz sei „gefährlich und entbehrungsreich“, sagte er vor der Truppe. „Unser Land ist stolz darauf, was Sie für unsere Freiheit tun.“ Diese Volksverdummung passt zu unseren Politiker!

Zur Mandatsverlängerung passen natürlich nicht die letzten Vorkommisse in Kunduz.

Vor dem Besuch der Bundeskanzlerin wurde der Zwischenfall des getöteten Soldaten verschleiert. Erst jetzt nach ca. einen Monat kommen die tatsächlichen Vorkommnisse zu Tage.

Ebenfalls wurde die Feldpost kontrolliert, bzw. entfernt. Warum? Wollte man die Geschehnisse vertuschen? Wollte man allgemeine negative Äußerungen von Soldaten kontrollieren?

Dieser Kontrollmechanismus kann nur von höchster Stelle befohlen worden sein!

Man kann keine negativen Presseäußerungen wegen der Mandatsverlängerung gebrauchen.

Herr „Kriegsminister“ zu Guttenberg: „Sie haben Ihren Laden nicht mehr unter Kontrolle. Treten Sie zurück!“

Und beenden Sie den Afghanistaneinsatz! Dieses Schmierentheater muss ein Ende haben!

Der Wahnsinn geht weiter!

18. Februar 2011

Drei gefallene Soldaten, sechs Schwerverletzte. Nun sind es schon 48 gefallene junge Männer.

"Kriegsminister "zu Guttenberg will trotz des schweren Zwischenfalls an der Partnering-Strategie mit den afghanischen Soldaten festhalten.

Nach seiner Auffassung: „Dieses Engagement hat sich als durchaus erfolgreich erwiesen.“

Man hat es schmerzlich erfahren müssen.

Herr "Kriegsminister" erklären Sie es bitte den Verwandten der getöteten und verletzten Soldaten.

Treten Sie zurück, dass wäre die beste Lösung! Sie sind unglaubwürdig!

Da ist jeder Doktortitel nebensächlich und nicht der Rede wert. Das ist nur ein politischer Nebenkriegsplatz. Besinnt Euch auf den irrsinnigen Krieg in Afghanistan.

Der Wahnsinn geht weiter!

27. Februar 2011

Zu unseren „Kriegsminister“ zu Guttenberg.

Seine eigene Selbstdarstellung wird früher oder später sein politischer Untergang sein.

Herr zu Guttenberg treten Sie zurück. Bald wird auch die BILD-Zeitung Sie fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Sie sind unglaubwürdig!

Viele haben sich getäuscht in diesem „Aufsteiger“. Frau A. Merkel und Herr Seehofer können nur noch Schadensbegrenzung vollführen. Dallas pur – aus dem „lieben“ Bobby wurde J.R.

Jeder seiner Auftritte sollte glamourös sein, ohne Rücksicht auf Verluste. Scheinwerfer und Talk-Show wurden inszeniert.

Dabei nahm er keine Rücksicht vor spontanen Suspendierungen von Offizieren, ohne die tatsächlichen Gründe zu hinterfragen.

Feldpost Zensur, Gorch Fork und Afghanistan Kriegseinsatz. Seine unsinnigen Erklärungen zum Kriegseinsatz in Afghanistan nahmen überhand. Siehe Partnering-Strategie.

Der Plagiat-Betrug sind doch nur Peanuts gegenüber von 48 Toten Soldaten.

Es wird mehr über diese Plagiat -Sache gejammert als über den irrsinnigen Krieg in Afghanistan. Ihr Oppositionspolitiker und Wissenschaftler......habt Ihr nichts anderes zu tun?

Herr Karl-Theodor zu Guttenberg, hat sich selbst überschätzt, er wird es selbst eingestehen!

Der letzte Zapfenstreich ist angesagt!

01. März 2011

Es ist soweit. Der "Kriegsminister" zu Guttenberg tritt zurück! Respekt!

Für eine Aussage zolle ich Herrn zu Guttenberg Respekt: "Wenn ……… die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zu Lasten der mir Anvertrauten statt."

Wer ist der nächste "Kriegsminister"? Egal wer es sein wird: Ziehen Sie die Bundeswehr aus Afghanistan ab!

Ausgabe FAZ vom 18.03.2011

„Deutschland hat sich in der Entscheidung über die Flugverbotszone über Libyen enthalten - und sich damit in der westlichen Welt isoliert. Die Folge ist ein diplomatischer Schadensfall höchsten Ausmaßes für Berlin und auch für Westerwelle persönlich.“

Nein, liebe FAZ, da bin ich anderer Meinung.

Es wäre womöglich wieder ein „Schadensfall“ für unsere Bundeswehrsoldaten.

Nachmals zu Erinnerung: Wir sind eine Wehr und keine „Weltarmee“, die bei jedem Konflikt Schulterschluss zeigen soll.

Die Entscheidung von Herrn Westerwelle war richtig.

Noch besser wäre ein Rückzug aus Afghanistan. Das fordert auch der afghanische Präsident Karzai!

Was mich persönlich verwundert, dass der Verfasser Herr Majid Sattar des oben genannten FAZ-Artikels ein Buch (politische Biographie) über Herrn Westerwelle geschrieben hat. Handelt es sich bei dem FAZ-Artikel um mögliche persönliche Auseinandersetzungen mit Herrn Westerwelle?

Sollte Herr Majid Sattar für einen Einsatz in Libyen sein, kann er sich ja freiwillig bei der Fremdenlegion melden.

Der Wahnsinn geht weiter!

29. Mai 2011

Es gibt kein Zweifel daran, dass die Taliban über viele Bewegungen der Bundeswehr und dessen Soldaten informiert sind. Man kann durch Um- und Vorsicht zwar einige Gefahren umgehen aber ausschließen kann man sie nicht. Alle Sicherheitsvorkehrungen stehen bei den Afghanen auf wackligen Beinen. Das teilweise blinde Vertrauen hat schon vielen Soldaten das Leben gekostet.

„Kriegsminister“ de Maizière wird eine bewegende Rede bei der Trauerfeier halten und danach geht man wieder zur Tagesordnung über. Herr „Kriegsminister“ laminieren sie sich Ihre Trauerrede ein, sie werden sie noch gebrauchen können. Der nächste Anschlag liegt in der Luft.

Der Irrsinn in Afghanistan geht weiter. 51 gefallene Soldaten!

Der Wahnsinn geht weiter!

02. Juni 2011

Wie schon erwähnt wurde, die nächste Trauerfeier findet demnächst statt. Herr „Kriegsminister“ de Maizière die Trauerreden werden Bestandteil Ihres Ministeramtes.

Wieder ein Toter, mehrere schwer verletzte deutsche Soldaten.

Wann verstehen es unsere Politiker, dass es sich um einen unsichtbaren Gegner handelt. Es werden noch viele Opfer geben, aber es wird keine Erfolge gegen diesen heimtückischen Gegner geben. Wie lange noch...Jahrzehnte?

Wir sind auf fremdem Territorium. Wir sind die Eindringlinge. Wir sind die Besatzer. Wir wollen Regel in ein moslemisches Land aufstellen.

"Kriegsminister" de Maizière: "Unsere Strategie ist richtig, sie greift, die Taliban verlieren an Boden". ...und die deutschen Soldaten ihr Leben!

Hallo aufwachen, besinnt Euch und zieht die Bundeswehr sofort aus Afghanistan ab! Der Irrsinn muss ein Ende haben!

52 gefallene Soldaten!...und es werden noch mehr!

11.02.2012

Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit einem Truppenabzug aus Afghanistan zu. Von 5350 Soldaten werden im Jahr 2012 ca. 450 Soldaten abgezogen. 2013 sollen weitere 500 Soldaten abgezogen werden. Das soll ein Truppenabzug sein?

Erst 2014 soll der komplette Abzug stattfinden. Die USA und Frankreich dagegen wollen deutlich früher die Soldaten heimholen.

Sollte diese Situation eintreten, wird es im Jahr 2013 recht ungemütlich für unsere verbleibenden 4400 Soldaten.

Unsere Abgeordneten sind wirklich naiv, blind und weit weg von der Realität!

2011 hat der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan 1,279 Milliarden Euro gekostet. Weitere 38,6 Millionen Euro vom Verteidigungsministerium in den Aufbau afghanischer Sicherheitskräfte.

Bis zum vollständigen Abzug wird der Einsatz in Afghanistan ca. 4 Milliarden verschlingen. Zur Zeit haben wir 52 Tote Soldaten zu beklagen. Wie viel Tote Soldaten werden wir dann zu beklagen haben?

Und was kommt danach? Die Korruption wird Einzug halten, in allen Teilen des Landes, bei Politikern und den „ausgebildeten“ Sicherheitskräften. Die Opiumfelder werden sich zur Blüte entwickeln. Die Taliban werden Einzug halten und ihre Macht ausbauen.

Und unsere Abgeordneten, „Kriegsminister“ und Außenminister werden mit den Achseln zucken, ihr Bedauern bekunden und Ausreden finden.

Außer Spesen nichts gewesen. Doch….z. Zt. 52 Tote Soldaten und viele Verletzte, die für ihr Leben gezeichnet sind.

Das ist mein Bedauern und meine Trauer!

Der Wahnsinn geht weiter!

22. Juni 2013

Nach zehn Jahren Krieg und 3350 Toten NATO-Soldaten, gibt es in Afghanistan keine Erfolge zu verzeichnen.

Die U.S.A. wollen jetzt über eine Machtübergabe verhandeln.

"Kriegsminister" Thomas de Maizière nennt es einen „Psychologischen Sieg für die Taliban“.

Herr "Kriegsminister" es ist viel mehr. Es ist die Kapitulation von eigener Dummheit und überschätzten Machtgehabe der NATO.

Es gibt immer noch Bundestagsabgeordnete und Minister die von irgendwelchen Erfolgen sprechen und ernsthaft daran glauben.

Der Präsident Hamid Karsai ist korrupt. Er wird die Machtübergabe an die Taliban nicht überleben. Spätestens 2015 wird in der Presse zu lesen sein: Auf den Präsident Karsai wurde ein tödliches Attentat verübt.

Der Westen wollte Frieden, Demokratie und Wachstum nach Afghanistan bringen. Man übersah aber die Kultur und den Stolz der Afghanen.

Die Afghanen wollen keine Fremden in ihrem Land. Alexander der Große, dass britische Empire, die Sowjetunion und jetzt die NATO, inkl. der Bundeswehr. Jede Armee zog geschlagen ab. Außer Spesen und Toten, Verwundeten und traumatisierten Soldaten wurde nichts erreicht.

Alle deutsche "Kriegsminister", Kanzler/in und Außenminister in den letzten elf Jahren haben versagt. Naivität und Unwissenheit hat diese Politik geprägt.

Das größte Problem ist der Drogenanbau, daraus resultieren Korruptionen in allen Bereichen des Landes. Und es wird so bleiben.

Frau Bundeskanzlerin, Herr Außenminister und Herr "Kriegsminister" ziehen Sie die deutschen Soldaten so schnell wie möglich aus diesem Albtraum ab. Zeigen Sie endlich Vernunft!

Es würde Ihnen auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl helfen.